Aronia Beeren
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Aroniabeere – die gesunde Beere für den Zellschutz

Die Aroniabeere trägt mehrere Namen und ist auch unter den Begriffen Apfelbeere und Zwergvogelbeere bekannt. Die Bezeichnung schwarze Apfelbeere leitet sich von dem äußeren Erscheinungsbild der Aroniabeere, kurz Aronia, ab. Die Aronia gilt als außergewöhnliches Wildobstgehölz. Sie gehört zur Gattung der Rosengewächse. Aroniapflanzen wachsen als sommergrüne Sträucher. Sie bilden spitze, auffällig weinrote Winterknospen. Auf der Rangstufe zwischen Unterfamilie (Spiraeoideae) und Gattung (Apfelbeere) ist die Aronia im Untertribus den Kernobstgewächsen zugehörig. Ihre botanische Bezeichnung lautet Aronia melanocarpa.

Inhaltsverzeichnis

Faktencheck Aronia Beere

  • Botanischer Name: Aronia melanocarpa
  • Weitere Namen: schwarze Apfelbeere
  • Herkunft: aus Nordamerika
  • Erntezeit: beginnt im Spätsommer ab August
  • Anbaugebiet: weitweit, auch Deutschland
  • Besonderheiten: hohes Gehalt an Kalium, Mangan und Vitamin C
  • Nachgesagte Wirkungen: als Schönheitsmittel oder zur Stärkung des Immunsystems, werden aber auch als positiv für Herz und Gehirn beworben. Sie sollen antioxidativ, antithrombotisch und blutdrucksenkend wirken.
  • Darreichungsform: Saft, Kapseln, Pulver, getrocknete Früchte

Die Aronia Pflanze

Die Pflanzen der Aroniagattung sind allesamt robust und winterhart. Temperaturen von bis zu minus 25 oder sogar 30 Grad Celsius machen den Rosenhölzern nichts aus. Generell sind Aroniasträucher ausgesprochen pflegeleicht.

Sie können ohne Bedenken im heimischen Garten angepflanzt werden. Entsprechende Tipps zum Standort, zum Boden, zur Pflanzzeit, zur Schnittzeit und zum natürlichen Düngen erfahren Sie auf unserer Seite. Die Sträucher eignen sich ideal zur Kultivierung in Form einer Hecke und bieten dabei Vögeln und Insekten Rückzugsmöglichkeiten, Brutplätze und Nahrung. Eine Aronia gedeiht aber genauso gut als Solitär. Sie bietet sich zur Einzelpflanzung in einem Kübel an. So dekoriert und begrünt eine Aronia beispielsweise einen Balkon oder die Terrasse.

Besonders ansehnlich sind die strahlend weißen Blüten im Frühjahr und die meist rot-orange Blattfärbung im Herbst. Trägt die Aroniapflanze Früchte, so liegen diese in einem Farbspektrum zwischen Rot, Violett und Schwarz. Dabei lässt sich an der Farbe bereits ablesen, wie hoch die positiven, gesundheitlichen Aspekte der Pflanze zu bewerten sind, denn: Je dunkler die Frucht ist, desto bessere gesundheitliche Eigenschaften werden ihr zugeschrieben.

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Herkunft und Anbau von Aroniabeeren

Der Ursprung der Wildform der Aroniaarten liegt im östlichen Nordamerika. Hier wachsen die Sträucher auf feuchten bis leicht moorigen Böden. Da die Pflanzen nur geringe Ansprüche an die Bodenbeschaffenheit stellen, haben sie sich ebenso in trockenen Regionen etabliert. In Europa entfalten sich die die Apfel- und Zwergvogelbeeren als Ziersträucher. Die reifen Früchte der Aronia sind im Herbst für den Verzehr geeignet. Die essbaren Äpfelchen haben eine rote bis violette Färbung. Es hängen etwa zehn bis dreißig runde Früchte an den Dolden. Sie sind nicht größer als fünf bis zwölf Millimeter. Der Fruchtsaft der Apfelbeeren ist kräftig dunkelrot.

Eigenschaften der Aroniabeere

Aufgrund seiner besonders stark färbenden Eigenschaften wird Aroniasaft als natürlicher Farbstoff verwendet. Bei Ernte und Verzehr ist daher Vorsicht geboten, Flecken lassen sich aus Textilien nur schwer oder gar nicht herauswaschen. Die Früchte der Aronia, die sogenannten Aroniabeeren, schmecken herb bis süßlich. Bei einigen Konsumenten haben sie eine zusammenziehende Wirkung auf den Gaumen. Neben ihrer ausgeprägten Frostresistenz sind Aronia-Sträucher enorm langlebig. Ein Strauch trägt mitunter bis zu zwanzig Jahre lang Früchte. Somit ist die Apfelbeere eine ergiebige, ertragreiche Pflanze, die unkompliziert zu kultivieren ist.

"Je schrumpeliger die Aronia, desto besser"

Zu Beginn ihres Wachstums ist das Obst der Aronia von einer Wachsschicht umhüllt. Die Schicht sieht weißlich aus. Erst ohne das Wachs wirken die sogenannten Beeren wie frisch lackiert. Eine aufgeschnittene Aroniafrucht macht sichtbar, dass es sich hierbei nicht um eine Beere handelt, sondern um ein Kernobstgewächs. Das Obst gleicht einem Miniatur-Apfel. Den kleinen Früchten fehlt lediglich das Kerngehäuse. Sie sind zudem frei von Steinzellen. Das rote Fruchtfleisch leuchtet intensiv. Je dunkler die Färbung des Fruchtfleisches, desto reifer sind die Apfelbeeren.

Ende August/Anfang September erreicht die Aroniafrucht ihre volle Reife. Ein Aroniastrauch bringt meist ab dem zweiten Standjahr den ersten Ernteertrag. Wenn eine einzelne Pflanze nach circa sechs bis sieben Jahren komplett ausgewachsen ist, kann sie eine Ernte von drei bis sechs Kilo der Apfelfrüchte bringen. Weil die Beeren für Vögel außerordentlich schmackhaft sind, sollten Gärtner Vogelschutznetze einsetzen. Sonst kann es sein, dass am Ende der Saison kein Ertrag geerntet werden kann.

Hängen die reifen Aroniabeeren eine längere Zeit am Strauch, intensiviert sich ihr Geschmack. Gleichermaßen steigt der Gesundheitswert der Aronia. Die gesündesten Beeren sind bei der Ernte bereits etwas verschrumpelt. Sie erinnern dann an Rosinen. Beim professionellen Anbau von Aroniabeeren ist der Zuckergehalt wichtig. Die Ernte erfolgt, wenn ein Gehalt von 80-90 Grad Oechsle erreicht ist. Oechslegrade definieren das Mostgewicht. Sie geben zu erkennen, wie viel Gramm ein Liter Most schwerer ist als ein Liter Wasser.

In Kleinanbaugebieten ernten Gärtner die Dolden der Aronia per Hand, indem sie sie abknicken. Bei der Ernte in einem Plantagenanbau kommen Rüttelmaschinen zum Einsatz. Für einen erfolgreichen Ertrag der maschinellen Ernte sind die Größe der Sträucher und die Art der Anpflanzung entscheidend.

Im Anschluss an das Pflücken sollten die Aroniabeeren zügig weiterverarbeitet werden. Wenn sie normal gelagert werden, bei einer Temperatur zwischen 15 und 25 °C und rund 80 % Luftfeuchtigkeit, bleiben die Früchte etwa zwei Wochen lang frisch. Gekühlt (zwei bis drei Grad Celsius) sind Apfelbeeren bis zu drei Monate lang haltbar. Eingefrorenes Obst hält sich uneingeschränkt.

Aronia im heimischen Garten

Aronia Beeren im Garten
Häufig entscheiden sich frischgebackene Fans der Aronia auch dafür, die Pflanze im heimischen Garten anzupflanzen, um bestmögliche Qualität der Marke Eigenanbau zu erhalten. Grundsätzlich ist die Aroniapflanze sehr gut geeignet, ist sie doch wenig anspruchsvoll hinsichtlich Boden, Klima und Umgebung.

Diese Do-it-yourself-Tipps helfen beim erfolgreichen Züchten der Aroniapflanze:

  • Der Standort: Ein sonniger Ort wirkt sich langfristig positiv auf den Fruchtansatz aus, die die Aroniapflanze in den meisten Fällen bereits ab dem zweiten Jahr tragen wird. Da die Pflanze durch die rote Färbung der Blätter als Herbstpflanze bestimmend im Garten wirkt, sollte bei der Wahl des Standorts beachtet werden, wo die Aronia am besten stehen kann. Im Frühjahr sorgt sie mit ihrer weißen Blütenpracht ebenfalls für ein echtes Highlight. Vor dunkelgrünem Laub immergrüner Gehölze (z. B. Kirschlorbeer) kommen die Blüten besonders gut zur Geltung.
  • Der Boden: Sand- und Lehmböden bilden zwar die Grundlage, sollten aber entsprechend angereichert werden. Die Anreicherung mit Humus und – Spezialistentipp: ein pH-Wert um 6,0 / 6,5 – ist ein wahrer Erfolgsgarant. Der Boden sollte gut durchlüftet sein. Staunässe und harte Böden mag die Pflanze nicht.
  • Die Pflanzzeit: März bis Mai oder September bis Dezember gelten als die besten Pflanzzeitpunkte für die Aroniapflanze.
  • Die Schnittzeit: Grundsätzlich braucht die Aroniapflanze nur selten einen Schnitt. Wenn es doch einmal nötig ist, sollte der Spätherbst, der Winter oder das Frühjahr dafür gewählt werden. Beim sogenannten Aufbauschnitt werde enge und sich kreuzende Triebe entfernt, zur Verjüngung werden einzelne Triebe entnommen.
  • Der Dünger: Stallmist, Kompost oder Hornmehl sind für die Aroniapflanze der beste Dünger. Auch sollten diese natürlichen Dünger den Boden auskleiden, in den die Pflanze erstmals eingesetzt wird.

Grundsätzlich können Standort- und Bodenvorlieben sowie die ideale Pflanz- und Schnittzeit dahingehend variieren, welche Aroniaart ausgewählt wird.

Energiereiche Inhalts- und Vitalstoffe in Aroniabeeren

Aroniabeeren sind erfüllt von vitalen Inhaltsstoffen. Besondere Bedeutung haben sekundäre Pflanzenstoffe, die als Bestandteil unserer täglichen Ernährung für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden äußerst dienlich sind. Sekundäre Pflanzenstoffe sind – außer in Aronias und anderen Obst- und Gemüsesorten – auch in Nüssen oder Vollkornprodukten enthalten. Pflanzlichen Lebensmitteln geben die Stoffe ihre Farbe. Sie nützen Pflanzen als Schutz vor Fressfeinden, mikrobiellen Angriffen und regulieren das Wachstum. Möglicherweise können sekundäre Pflanzenstoffe verschiedene Arten von Krebserkrankungen vorbeugen.

Ihnen werden zudem positive Effekte auf die Blutgefäße nachgesagt, auf die sie erweiternd wirken sollen. Eine Absenkung des Blutdrucks kann auf den Verzehr sekundärer Pflanzenstoffe zurückzuführen sein. Zudem werden den Inhaltsstoffen der Aroniabeere entzündungshemmende, antibakterielle und neurologische Wirkungsweisen zugeschrieben. Der Verzehr von Aroniabeeren versorgt den Stoffwechsel nicht nur mit den wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, sondern ebenso mit OPC, das zugleich Vitamin P heißt. OPC soll als Radikalenfänger wirken und damit als aktiver Zellschutz wesentlich stärker als herkömmliches Vitamin C sein. Arbeitet OPC mit Flavonoiden zusammen, sollen sie ein aktives Schutzschild vor Radikalen bilden, das diese nicht nur abwehren, sondern sogar aktiv bekämpfen sollen.

Auch die in Aronia-Beeren enthaltene Ellagsäure soll beim Kampf gegen freie Radikale helfen, entgiftend wirken und das Wachstum sogenannter entarteter Zellen verhindern können. Zudem wird ihr eine antioxidative Wirkung zugesprochen. Das in der Aroniabeere enthaltene Phenol soll Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle binden und sie unschädlich machen. Auch schreibt man Phenol eine positive Wirkung gegen die Vermehrung von Krebszellen zu – ebenso eine Unterstützung des Körpers, wenn sich der Erkrankte einer Strahlen- oder Chemotherapie unterwirft.

Die Farbe der Aroniabeere ist darüber hinaus nicht nur hübsch anzusehen, sondern soll auch für einen UV-Schutz beim Konsumenten sorgen.

Im Einzelnen werden folgende Wirkungen der Aronia Beeren und deren sekundäre Pflanzenstoffe nachgesagt:

FlavonoideSollen Bakterien bekämpfen, antibakteriell, entzündungshemmend und antioxidativ wirken, das Krebsrisiko und den Blutdruck senken, gegen freie Radikale wirken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.
Carotinoidesollen das Immunsystem stärken, antioxidativ wirken, Risiko für altersbedingte Augenerkrankungen senken, soll bestimmten Krebserkrankungen vorbeugen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken
Polyphenolesollen entzündungshemmend und antioxidativ wirken, sollen das Risiko einiger Krebserkrankungen vermindern und vor Mikroben schützen
Phytosteridesollen den Cholesterinspiegel senken und das Risiko einiger Krebserkrankungensenken
Sulfidesollen antibakteriell und antioxidativ wirken, das Risiko für Krebserkrankungen senken, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senken
Saponinesollen gegen Bakterien, Viren und Pilze wirken, den Cholesterinspiegel senken und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken
Lycopinsoll Prostatakrebs vorbeugen und Herzinfarktrisiko senken
Glucosinulatesollen das Risiko einiger Krebserkrankungen mindern, das Immunsystem schützen, antioxidativ wirken und vor Mikroben schützen
Monoterpenesollen den Cholesterinspiegel senken und das Risiko senken an bestimmten Krebserkrankungen zu erkranken
Phystoöstrogenesollen antioxidativ und krebsvorbeugend wirken
Isothiocyanatesollen gegen bakterielle Infektionen und krebsvorbeugend wirken
Allicinsoll die Infarktgefahr mindern
Phenolsäurensollen das Risiko einiger Krebserkrankungen mindern, vor bakterielle Infektionen schützen und antioxidativ wirken

Quelle: [1]

Die wasserlöslichen und fettlöslichen Vitamine der Aroniabeere machen die Frucht zu einem kleinen Gesundheitspaket. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem OPC, das auch als Vitamin P bezeichnet wird. OPC besitzt ein signifikant hohes Potenzial zum Zellschutz. Es dient somit als nutzwertige Unterstützung der Flavonoide. OPC und Flavonoide gelten als leistungsstarke Radikalenfänger. Sie sollen das Blut reinigen und ernsthaften Krankheitsbildern wie Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen können. Die Eigenschaft von OPC als Radikalfänger soll allgemein etwa zwanzigmal stärker als die Wirkung von Vitamin C sein.

Wirkungen der Aroniabeere

Um 1910 begann der russische Obstzüchter und Biologe Iwan Mitschurin mit der obstbaulichen Kultivierung der Aroniasträucher. Durch ihre vielen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe hat die Frucht der Aroniapflanze das Interesse wissenschaftlicher Forscher erweckt. Wissenschaftler haben durch Studien festgestellt, dass die wertvollen Bestandteile der Aroniabeere diverse auffällige Wirkungsweisen an den Tag legen. Bedeutsam soll vor allen Dingen die Anwendung der Beere bei Krebserkrankungen sein.

Wissenschaftliche Studien und Analysen

Eine umfassende Auflistung verschiedener Untersuchungen zu den Wirkungsweisen der Aroniabeere bietet eine Website aus den USA. Sie beinhaltet zahlreiche Links, die unterschiedliche Forschungsergebnisse darlegen. Darunter sind Ergebnisse zu Experimenten mit der Aroniabeere bei folgenden Krankheitsbildern:

  • Alzheimer
  • Bluthochdruck
  • Blutgerinnung
  • Brustkrebs
  • Darmkrebs
  • Leukämie
  • Bluthochdruck
  • Cholesterinspiegel
  • Diabetes
  • Vorbeugung und Nachbehandlung von Herzinfarkten
  • Chronischen Entzündungen
  • Muskelaufbau
  • Grippevirus.

Im Internet steht ebenfalls eine deutsche Zusammenfassung von Forschungsberichten zu den Effekten der Aroniafrucht zur Verfügung. Eine Studie der Hamburger Hochschule für Wissenschaft aus dem Jahre 2007 konzentriert sich auf die nachgesagten entzündungshemmenden und gesundheitsfördernden Eigenschaften der Aroniabeere.

Die vitalfördernde Aroniabeere kommt bei so unterschiedlichen Beschwerden zur Anwendung, dass sie den Beinamen „Gesundheitsbeere“ verdient. Der Verzehr von Aronia soll das Wohlbefinden positiv beeinflussenvkömmem. Die Regulation in Körper und Stoffwechsel passiert auf ganzheitlichem Wege. Die Wirkstoffe der Aronia sollen Gefäße und Gefäßerweiterungen regenerieren können.

Sie sollen die Durchblutung ankurbeln und den Blutdruck korrigieren. Damit würden sie insgesamt das Herz-Kreislaufsystem stärken. Die Früchte der Aronia sollen von innen Venen sauber putzen und sich positiv auf Cholesterinwerte auswirken. Ein erhöhter Cholesterinspiegel würde dann sinken. Als weitere Konsequenz kann die Intensität von Arterienverkalkung entschärft werden.

Der natürlich hohe Pegel an sekundären Pflanzenstoffen, der in Aroniabeeren vorkommt, kann dazu beitragen, die Balance zwischen Antioxidantien und freien Radikalen wieder herzustellen. Als Resultat können Nutzer eine gesteigerte Leistungsfähigkeit bemerken und das Verzögern oder gar Verhindern von Krankheitserscheinungen. 

Aronia Beere vorgestellt im Video mit Aussagen zu Wirkungen und Anwendungen


Anwendungsgebiete der Aronia

Ihr Reichtum an Flavonoiden, Mineralien, Antioxidantien und Vitaminen macht die Aronia zu einer Anti-Aging-Pflanze. Sie soll nicht nur jung halten, sondern auch gegen Magenentzündungen, Allergien, Hautkrankheiten und Blutungen helfen können.

Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen

Schon früh dienten Aroniapräparate als Schutz vor kardio-vaskulären Krankheiten. Die zugehörigen Risikofaktoren wie Bluthochdruck wurden bereits in der Volksheilkunde mit Aronia behandelt. Einen wesentlichen Einfluss auf die Entstehung von Herz-Kreislauf-Symptomen hat die Zusammenballung der Blutplättchen. Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Hypercholesterinämie (zu hoher Cholesterinspiegel) sowie Raucher stellen Gruppen mit erhöhtem Risiko dar. Studien versuchen die positive Wirkung von Inhaltsstoffen der Aronia auf die Thrombozyten-Aggregation bei diesen Menschen zu belegen. Das bedeutet, dass das Zusammenklumpen von Blutplättchen verhindert und z. B. das Schlaganfallrisiko dadurch verringert werden kann.  Die Einnahme von Aroniapräparaten führte angeblich zu einer konzentrationsabhängigen Minderung der Superoxidproduktion (Superoxid = echtes freies Radikal) bei Personen, die unter den vorgenannten Risiken litten. Demzufolge könnte der Verzehr von Aroniabeeren die Prävention von Herz-Kreislauferkrankungen fördern.

Hemmung des Zellwachstums

Kanzerogene, auch Karzinogene, sind Substanzen im Organismus, die Krebs erzeugen oder fördern. Eine der in Deutschland sowie allen westlichen Industrieländern am häufigsten vor kommende Krebsart ist Darmkrebs. Der scheinbar antikanzerogene Effekt der Aroniapflanzen ist in wissenschaftlichen Studien erforscht. Extrakte der Apfelbeere scheinen nachweislich bei der Hemmung des Zellwachstums beteiligt zu sein. Das in den Beeren der Aronia enthaltene Phenol zeigt angeblich eine enorme Auswirkung auf die Unterbindung der Vermehrung von Krebszellen.

Aroniaextrakte sollen freie Radikale binden, antibakteriell und entzündungshemmend wirken. Bei Chemo- oder Strahlentherapien soll die Einnahme von Aronia den Stoffwechsel entlasten und positiv auf den gesamten Organismus wirken. Durch die Antioxidantien der Aronia soll der menschliche Körper gesunde Vitamine besser aufnehmen kömnnen. Diese wechselseitigen Wirkungen machen die Aronia zu einer begehrten Frucht bei Menschen, die gegen eine Krebserkrankung kämpfen.

Quellen:

[]: Köhler, Tina: Heilen mit Aronia – Die Powerkräfte der schwarzen Apfelbeere, Kopp Verlag, 1. Auflage 2014, S. 38-39

[2]: Valcheva-Kuzmanova, Eftimov, Tashev, Belcheva, Belcheva: Memory effects of Aronia melanocarpa fruit juice in a passive avoidance test in rats.

[3]: Köhler, Tina: Heilen mit Aronia – Die Powerkräfte der schwarzen Apfelbeere, Kopp Verlag, 1. Auflage 2014, S. 83 – 85